Um euch auch in den nächsten beiden Lockdown-Wochen gut zu unterhalten, habe ich eine Liste meiner liebsten Filmklassiker erstellt. Von den nachfolgenden Geschichten können wir einiges über die großen Fragen unseres Lebens lernen. Welche das sind, verrate ich jeweils nach der Inhaltsbeschreibung. Diese habe ich von movieplot.de übernommen (im Titel verlinkt). Viel Spaß!

Soul (Animationsfilm)

„Joe Gardner ist Jazz-Musiker. Er arbeitet als Musiklehrer, träumt aber davon eines Tages in einem berühmten New Yorker Jazz-Club aufzutreten. All die Jahre hat es nicht geklappt, doch als er endlich seine Chance erhält, hat er einen unglücklichen Unfall. Joe findet sich daraufhin unvermittelt (und fälschlicherweise) im kosmischen „Du-Seminar“ wieder, wo Seelen für ihr Leben auf der Erde ausgebildet werden. Hier lernt jeder Teilnehmer, was ihn als Persönlichkeit zu etwas Besonderem macht. Hier muss Joe sich den ganz großen Fragen stellen: Warum bin ich? Woher komme ich? Und zu welchem Zweck bin ich hier?“

Was wir davon lernen: Wir alle fragen uns früher oder später, was der Sinn unseres Daseins ist. Warum gibt es mich? Wo komme ich her, wo gehe ich (nach dem Tod) hin? Die Reise des Joe Gardner zeigt uns, wie wir trotz -oder vielleicht gerade aufgrund- dieser drängenden Fragen ein glückliches und erfülltes Leben führen können.

Alles steht Kopf (Animationsfilm)

„Die elfjährige Riley ist eigentlich ein ganz normales kleines Mädchen. Sie lebt glücklich in einer ländlichen Gegend von Minnesota. Eines Tages muss sie ihre geliebte Heimat allerdings verlassen und zieht mit ihren Eltern nach San Francisco. Riley ist über ihren Umzug so unglücklich, dass sie ihre Emotionen nicht mehr kontrollieren kann. Sie entwickeln in ihr ein Eigenleben, sehr zum Erstaunen ihrer Eltern. Fortan versuchen Wut, Ekel, Angst, Traurigkeit und Freude gemeinsam, das Leben von Riley wieder ins Gleichgewicht zu bringen, damit sie auch in ihrer neuen Heimat endlich Freunde finden kann.“

Was wir davon lernen: Emotionen sind okay. Nein, sogar notwendig für uns. Und sie funktionieren nur gemeinsam. Also müssen wir sie zulassen und nach außen tragen.

Das Leben der anderen

„1984, Ostberlin: Das Leben der Anderen ist für Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler nur bezüglich einer Frage interessant: Handelt es sich um Feinde des Staates? Wiesler ist ein linientreuer Abhörexperte, dem die Arbeit zum einzigen Lebensinhalt geworden ist. Als er (…) auf den Theaterstar Christa-Maria Sieland und ihren Lebensgefährten, den Dramatiker Georg Dreyman, angesetzt wird, scheint der Ausgang klar. Lassen sich die beiden irgendetwas zu Schulden kommen, wird Wiesler dies herausfinden und sie ‘zur Strecke bringen’. Doch der einsame Stasi-Beamte ist fasziniert von dem Leben der freigeistigen Intellektuellen. Immer mehr in einen Strudel aus Angst, Intrigen und Geheimnisse gezogen, muss sich Wiesler fragen, was für ihn wichtiger ist: der Staat oder das Leben der Anderen, das jetzt durchaus sein eigenes ist.“

Was wir davon lernen: Wir alle befolgen Regeln und führen Aufgaben aus. Trotzdem treffen wir eigene Entscheidungen. Bewerten zwischen gut und böse oder richtig und falsch. Und auch, wenn uns das Böse manchmal zu erdrücken droht: am Ende gewinnt das Gute. Immer.

Wer früher stirbt ist länger tot

„Der elfjährige Sebastian Schneider lebt mit seinem großen Bruder Franz und seinem Vater Lorenz, dem Inhaber der Gaststätte Kandler und deshalb der Kandlerwirt genannt, in dem oberbayerischen Dorf Germringen. Eines Tages erfährt er von seinem Bruder, dass seine Mutter nicht, wie zunächst angenommen, bei einem Verkehrsunfall gestorben ist, sondern bei der Geburt von Sebastian. Von den Vorwürfen seines Bruders in Angst versetzt, redet sich Sebastian ein, seine Mutter ermordet zu haben. Da er als Lausbub zuvor auch schon etliche Sünden begangen hat, denkt er, dass er nach seinem Tod ins Fegefeuer kommt. Der Junge nimmt sich vor, sich von den Sünden reinzuwaschen und ist bereit, dafür alles zu tun. (…)“

Was wir davon lernen: Schuld und Unschuld beschäftigen uns Menschen ständig auf’s Neue. Weil wir alle Fehler machen. Trotzdem gibt es Dinge in unserem Leben, die wir nicht selbst in der Hand haben. Für die wir nicht verantwortlich gemacht werden können, aber mit denen wir auskommen müssen. Jeden Tag. Das zu akzeptieren gilt als eine große Aufgabe unseres Lebens.